Förderung für Artikel in Open-Access-Zeitschriften

Der Open-Access(OA)-Publikationsfonds der Universität Leipzig übernimmt Kosten für Artikel in OA-Zeitschriften. Der Fonds erhielt 2014–2019 Förderung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Programm Open Access Publizieren und wurde seit 2020 aus zentralen Mitteln verstetigt.

Voraussetzung für die Förderung ab 2020 sind:

  1. Der bzw. die einreichende, korrespondierende Autor oder Autorin ist verantwortlich für die Begleichung der Publikationsgebühr und Mitglied oder Angehöriger bzw. Angehörige der Universität Leipzig.
  2. Die gewählte Zeitschrift veröffentlicht alle Beiträge sofort nach dem Erscheinen Open Access (echte OA-Zeitschrift). OA-Optionen für einzelne Artikel in subskriptionspflichtigen Zeitschriften können nicht gefördert werden.
  3. Die Zeitschrift erfüllt die für das jeweilige Fach geltenden wissenschaftlichen Qualitätskriterien. Kommentare werden in der Regel nicht gefördert.
  4. Autorinnen und Autoren, die Ergebnisse aus Drittmittelprojekten publizieren, verpflichten sich zu prüfen, ob die Publikationskosten aus dazu vorgesehenen Drittmitteln beglichen werden können (z. B. Publikationskostenpauschale der DFG) und diese, so vorhanden, auszuschöpfen. Differenzbeträge bis zur max. Förderhöhe können aus dem Publikationsfonds beglichen werden, sofern alle weiteren Kriterien erfüllt sind.
  5. Die geförderten Publikationen sind mit einem Hinweis auf die Finanzierung durch den Publikationsfonds zu versehen, beispielsweise: „We acknowledge support from Leipzig University for Open Access Publishing“ oder „Dieser Artikel wurde durch den Publikationsfonds der Universität Leipzig gefördert.”

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Publikationskosten von bis zu 2.000 Euro pro Artikel werden vollständig übernommen (inkl. Mehrwertsteuer). Überschreiten die Gesamtkosten 2.000 Euro, so muss die Differenz aus eigenen Haushalts- und Drittmitteln der Autorinnen und Autoren getragen werden.

Sofern Sie Forschungsergebnisse aus (beendeten) BMBF- oder EU-geförderten Drittmittelprojekten publizieren möchten, prüfen Sie bitte unbedingt, ob Sie sich für die jeweils eingerichtete Open Access-Förderung qualifizieren:

BMBF Post-Grant-Fund:

  •  Kosten in Höhe von bis zu 2.400 Euro können übernommen werden
  •  Hybrid Open Access förderfähig
  •  Antragstellung bis 36 Monate nach Ende der BMBF-Förderlaufzeit

Bekanntmachung im Bundesanzeiger vom 01.09.2017.

Horizon 2020:

Rückerstattung von Kosten für Gold Open Access ist während der Projektlaufzeit möglich

Bitte informieren Sie sich über die Förderkriterien und stellen Sie einen Antrag über das Webformular.

Sie erhalten schnellstmöglich eine Rückmeldung über die formale Förderfähigkeit Ihres Antrages. Die Zusage erfolgt immer vorbehaltlich der Mittelverfügbarkeit zum Zeitpunkt der Rechnungstellung und nur für das laufende Kalenderjahr.

Für Fragen im Vorfeld steht Ihnen das Open Science Office gern zur Verfügung.

Um die wissenschaftliche Qualität der Open-Access-Förderung der Universität Leipzig zu gewährleisten, wird die Förderung durch Rektoratsbeauftragte begleitet, indem diese jährlich die geförderten Zeitschriften überprüfen. Zudem beraten diese Fachwissenschaftler das Open Science Office in Grenzfällen bei der Beurteilung der Seriosität einzelner Zeitschriften. 

Die für den Publikationsfonds zuständigen Rektoratsbeauftragten sind aktuell:

Zum Thema Qualität von Open-Access-Zeitschriften beachten Sie bitte auch die weiterführenden Informationen zu Open-Access-Zeitschriften.

Die Universität Leipzig unterstützt den Appell zur Offenlegung von APC-Zahlungen der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und beteiligt sich am Projekt Open APC zur Kostentransparenz von Open-Access-Publikationsgebühren.