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60 As, Rom um 211–209 v. Chr.
60 As, Rom um 211–209 v. Chr.

Rom als Zentrum

Der Eroberungsdrang der frühen römischen Republik zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. ließ die Römer in Kontakt mit griechischem Silbergeld kommen, das schnell in ein eigenes System überführt und in Roman zentralisiert wurde. Zusätzlich führten die Römer Gold als weiteres Münzmetall ein. Goldprägungen blieben aber selten und waren oft besonderen Umständen geschuldet, so z B. das 60-Asse-Stück: Es gehört zur sogenannten und sehr seltenen Mars/Adler-Serie und wurde im Zuge des Zweiten Punischen Krieges zwischen 211 und 209 v. Chr. geprägt.

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Siglos des Krösus, Lydien (Kleinasien) um 560–546 v. Chr.
Siglos des Krösus, Lydien (Kleinasien) um 560–546 v. Chr.

Wiege der Münzprägung

Im 7. Jahrhundert v. Chr. begann in Lydien die Münzprägung mit Elektron, einer natürlichen Legierung von Silber und Gold. Der Nachteil dieser Prägungsart bestand darin, dass das Verhältnis der Edelmetalle großen Schwankungen unterlag. Deshalb führte der bis heute sprichwörtlich reiche König Krösus um 560 v. Chr. das sogenannte bimetallische System ein, die Prägung von Gold- und Silbermünzen. Das Münzbild dieser Stücke war recht einheitlich und zeigt den Kampf zwischen Löwe und Stier. Außergewöhnlich ist die detailgetreue Wiedergabe dieses Kampfes trotz der geringen Größe der Objekte.

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Dekadrachmon des Euainetos, Syrakus Wende 5./4. Jh. v. Chr.
Dekadrachmon des Euainetos, Syrakus Wende 5./4. Jh. v. Chr.

Ein Virtuose unter den Stempelschneidern

Zwischen 400 und 370 v. Chr. galt Sizilien als Hochburg der griechischen Münzkunst. Unter den ca. 27 Städten ragte Syrakus hervor. Bedeutendster Künstler war Euainetos mit seinen Dekadrachmen, die zu den schönsten Münzen der Antike zählen. Die Vorderseite der Münze zeigt den Kopf der Nymphe Arethusa: Der Sage nacht suchte sie bei der Göttin Artemis Schutz gegen die Nachstellungen des Flussgottes Alpheios. Artemis verwandelte sie daraufhin in eine Quelle, deren Bächleim im Verborgenen fließen und bei Syrakus wieder zum Vorschein kommen.

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Triens mit Darstellung eines Pferdekopfes, Rom um 275–270 v. Chr.
Triens mit Darstellung eines Pferdekopfes, Rom um 275–270 v. Chr.

Frühes Schwergewicht

Am Beginn des römischen Münzwesens stand das sogenannte Aes rude [Roherz], eine Rohbronze, die nach Gewicht gehandelt wurde. Seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. wurde sie durch das Aes grave [schweres Erz] ersetzt, eine runde, gegossene Bronzemünze, die jeweils in den Unzen des römischen Gewichtssystems ausgegeben wurde. Die höheren Nominale waren As und Semis, gekennzeichnet mit I und S, bei den kleineren Stücken ist der Wert durch Kugeln angegeben: Vier Kugeln entsprechen z. B. vier Unzen beim sogenannten Triens.

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Alle Pressebilder zum Download hier. Das Bildmaterial kann für private Zwecke und für die journalistische Berichterstattung über die Ausstellung gerne verwendet werden.

Auf Wunsch können gern weitere Digitalisate zur Verfügung gestellt werden. Bitte wenden Sie sich an die Öffentlichkeitsarbeit der UB Leipzig.